Nächtliches Sabbern: Was dein Körper dir sagen will
Viele Menschen kennen die Situation: Man wacht morgens auf, fühlt sich noch ein wenig schläfrig – und bemerkt ein feuchtes Kissen. Für die einen ist es ein kleiner, peinlicher Moment, für andere nur eine Randnotiz des Schlafs. Doch was steckt wirklich hinter dem nächtlichen Sabbern? Handelt es sich um eine unangenehme Angewohnheit, ein gesundheitliches Warnsignal oder vielleicht sogar um ein positives Zeichen des Körpers?
Wenn Sie im Schlaf sabbern, ist das ein Signal Ihres Körpers
Du öffnest die Augen, noch leicht benebelt, und dann … Überraschung: Dein Kissen ist feucht, genau wie deine Wange. Etwas peinlich, oder? Doch dieses kleine nächtliche Ärgernis ist häufiger – und aufschlussreicher – als du vielleicht denkst.
Sabbern im Schlaf kann ein Hinweis darauf sein, dass dein Körper sich völlig entspannt und erholt. Es ist ein Signal, dass du tief schläfst, dass dein Körper die Möglichkeit hat, in die regenerativen Phasen des Schlafes einzutreten und Muskeln, Gehirn und Organe optimal zu erholen.
Sabbern im Schlaf: Ein Zeichen für Tiefschlaf
Es mag schwer zu glauben sein, aber ja: Nachtsabbern kann ein Beweis dafür sein, dass du tief und fest schläfst. In den erholsamsten Schlafphasen entspannt sich unser Körper vollständig, einschließlich der Gesichtsmuskulatur. Dadurch fließt der Speichel nicht mehr kontrolliert in den Rachen, sondern kann auf dem Kissen landen.
Es ist fast so, als würde dein Körper dir sagen: „Du bekommst endlich die Ruhe, die du brauchst!“ Für viele Schlafexperten ist das ein positives Zeichen, dass du die wichtigen REM- und Tiefschlafphasen erreichst.
Eine Frage der Schlafposition
Die Schlafposition spielt eine entscheidende Rolle: Schläfst du auf dem Bauch oder auf der Seite, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du sabberst. Die Schwerkraft zieht den Speichel nach außen. Wer hingegen auf dem Rücken schläft, kann oft unbewusst leichter schlucken, wodurch der Speichelfluss kontrolliert bleibt.
Die Umstellung auf das Schlafen auf dem Rücken kann helfen, nächtliches Sabbern einzudämmen. Ein ergonomisches Kissen, das Kopf und Nacken stützt, erleichtert die neue Position erheblich und sorgt gleichzeitig für einen besseren Schlafkomfort.
Verstopfte Nase als Ursache
Eine häufige – und weniger angenehme – Ursache für nächtliches Sabbern ist Mundatmung aufgrund einer verstopften Nase. Ob Erkältung, Allergien oder eine leichte Nebenhöhlenentzündung – wenn die Luft nicht mehr durch die Nase strömt, übernimmt der Mund die Kontrolle. Ein offener Mund bedeutet unkontrollierten Speichelfluss.
Tipps zur Vorbeugung:
- Nasenspray auf Meerwasserbasis vor dem Schlafengehen
- Dampfinhalationen oder Nasenspülungen
- Luftbefeuchter, um Austrocknung der Schleimhäute zu verhindern
Eine freie Nase sorgt oft dafür, dass das Kissen trocken bleibt.
