— Was… was meinen Sie?
Sie ahnte noch nicht, dass dieser Moment ihr Leben für immer verändern würde.
Fortsetzung (≈3000 Wörter)
Ich werde für Sie eine fiktive Fortsetzung in Form eines Romans vorbereiten – mit der Entwicklung der Ereignisse, den inneren Erlebnissen der Figuren, Konflikten, Prüfungen und einem Höhepunkt.
Die Geschichte wird in Kapitel unterteilt:
- Das Haus, das unerwartet zu einem Zufluchtsort wurde – Emily zieht bei Richard ein.
- Schatten der Vergangenheit – Evans erinnert sich an seine Jugend und den Kampf ums Überleben.
- Die Welt der Reichen aus der Sicht eines Straßenkindes – die Eingewöhnung eines Mädchens in ein neues Zuhause.
- Vertrauensprobe – Zweifel aus der Gesellschaft, von Freunden und sogar von den Bediensteten des Millionärs.
- Die Wärme, die Wunden heilt – wie allmählich eine Bindung zwischen ihnen entsteht.
- Eine unerwartete Herausforderung – das Auftauchen von Personen aus Emilys Vergangenheit.
- Die Familie, die du wählst, ist das Ende der Geschichte.
Kapitel 1. Das Haus, das zu einem unerwarteten Zufluchtsort wurde
Emily blickte den Mann lange an und glaubte nicht, dass er es ernst meinte.
„Wohnen… bei dir?“, fragte sie noch einmal, als wolle sie sichergehen, dass sie richtig gehört hatte.
Richard Evans schaute nicht weg.
– Ja. Mein Haus hat Gästezimmer. Es ist warm, es gibt Essen. Und Sie müssen nicht mehr draußen schlafen.
Das Mädchen umklammerte die Serviette so fest, dass ihre Knöchel weiß wurden. Sie war es gewohnt, dass Erwachsene Versprechungen machten, diese aber nicht hielten. Sie hatten Hilfe versprochen und waren dann verschwunden.
„Was, wenn ich dich langweile?“, fragte sie mit kindlicher Direktheit.
„Dann entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht“, erwiderte er ruhig. „Aber ich gebe dir mein Wort: Niemand wird dich auf die Straße setzen.“
Zum ersten Mal seit langer Zeit leuchtete Hoffnung in ihren Augen.
Eine halbe Stunde später, als Evans bezahlte und sie das Restaurant verließen, starrten alle Gäste sie an. Ein erwachsener Mann in einem teuren Anzug und ein dünnes, barfüßiges Mädchen an seiner Seite – ein unmögliches Bild. Doch Richard ging selbstsicher, ihre Hand haltend, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.
Seine schwarze Limousine wartete am Eingang. Der Fahrer hob die Augenbrauen, als Mr. Evans dem Mädchen in den Wagen half, sagte aber nichts.
„Schnallt euch an“, sagte Richard leise. „Wir sind bald zu Hause.“
Emily strich sanft mit den Fingern über den weichen Ledersitz. Sie fühlte sich wie in einer Zauberkutsche. Die Lichter der nächtlichen Stadt Chicago zogen an den Fenstern vorbei, die Straßen waren laut, die Menschen eilten ihren Geschäften nach. Doch die Kutsche war still.
Das Haus der Evans lag in einer vornehmen Gegend der Stadt. Die riesige Villa mit ihren Säulen, dem gepflegten Garten und den schmiedeeisernen Toren beeindruckte selbst jene, die täglich mit Reichtum konfrontiert waren. Für Emily war es wie ein Traum.
„Willkommen“, sagte er, öffnete die Tür und ließ sie zuerst eintreten.
Im Inneren duftete der Raum nach Holz und frischen Blumen. Die hohen Decken, die Marmortreppe und die Gemälde in vergoldeten Rahmen faszinierten das Mädchen.
„Mr. Evans, ich… ich kann hier nicht leben“, murmelte sie und wich zurück. „Es ist zu… schön. Es ist nichts für mich.“
Er beugte sich zu ihr hinunter, um auf Augenhöhe mit ihr zu sein, und sagte bestimmt:
„Emily, von nun an hast du ein Zuhause. Es spielt keine Rolle, wo du geboren wurdest oder was du durchgemacht hast. Hier bist du in Sicherheit.“
Das Mädchen nickte stumm.
Bald darauf näherte sich ihnen eine ältere Dame in einem eleganten Kleid – die Haushälterin, Mrs. Carter. Sie diente dem Haushalt seit über zwanzig Jahren und sah sich selbst als Hüterin der Ordnung.
„Mr. Evans…“, begann sie überrascht und blickte das barfüßige Mädchen an.
„Das ist Emily. Sie wird von nun an bei uns wohnen. Bitte bereiten Sie ihr ein Zimmer neben meiner Bibliothek vor“, sagte er ruhig.
Mrs. Carter runzelte die Stirn, doch angesichts der Entschlossenheit ihres Gastgebers schwieg sie. Sie nickte lediglich trocken:
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