Schneesturm bringt gefährliche Glätte – DWD warnt, gibt aber erste Entwarnung

Gegen Mittag trifft „Elli“ die Achse Ruhrgebiet–Leipzig. Dort fällt – scheinbar harmlos – Nieselregen bei minus vier Grad, der sofort gefriert. Autobahnen A 2 und A 7 müssen streckenweise gesperrt werden, kilometerlange Staus bilden sich, Rettungsdienste fahren im Dauereinsatz.

Auch die Stromversorgung gerät unter Druck: Eislasten knicken Stromleitungen, in Teilen Thüringens flackert das Netz. Schulen entlassen Kinder früher, Busse bleiben vorsorglich im Depot.

Wie schlimm wird es noch? Die Antwort kommt wenige Minuten später in einer Push-Meldung des DWD …

Der DWD ruft großflächig Alarmstufe Rot aus – zweit­höchster Level, gleich unter „extremes Unwetter“. Betroffen sind weite Teile Nord- und Ostdeutschlands. In Schwerin, Rostock und Berlin knirscht der Verkehr, während an der Küste orkanartige Böen eine Sturmflutdiskussion entfachen.

Meteorologen verweisen auf die „außergewöhnliche Dynamik“ des Tiefs: Binnen zwölf Stunden könnten bis zu 30 Zentimeter Neuschnee fallen, lokale Verwehungen noch höher. Wer jetzt noch unterwegs ist, soll sichere Unterkünfte ansteuern, mahnt der DWD.

Doch mitten im Chaos sorgt ausgerechnet ein Verkehrsriese für eine überraschende Entspannung …