Neuer Regierungsbeschluss sorgt für Aufruhr – Europas Blick richtet sich auf Italien

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International warnen, das Verbot könne LGBT-Schülerinnen unsichtbar machen und die ohnehin hohe Suizid-Gefahr weiter steigern. Pädagoginnen verweisen darauf, dass Mobbing-Opfer oft in der Mittelstufe erstmals Unterstützung suchen – genau dort drohe nun ein Schweigegebot.

Psychologinnen halten das Konzept der „altersgerechten Bildung“ der Regierung für einseitig: Wenn schon elfjährige Kinder im Internet mit Sexualität konfrontiert würden, mache Schulaufklärung sie erst handlungsfähig. In landesweiten Mahnwachen betonen Aktivistinnen außerdem, dass das Verbot das Recht auf Information beschneidet, das auch der Europarat festgeschrieben hat. Aber ist Italien hier ein Einzelfall?

Im nächsten Abschnitt weiten wir den Blick auf Europa.