Italien steht nicht allein: In Ungarn gilt seit 2021 ein vergleichbares „Anti-Propaganda-Gesetz“, und in Polen wurden regionale „LGBT-freie Zonen“ ausgerufen. Rechtskonservative Parteien in Spanien, der Slowakei und Deutschland nutzen ähnliche Rhetorik, um Bildungsfelder neu zu definieren.
Gleichzeitig wächst die Gegenbewegung: In Frankreich und Irland haben Parlamente jüngst einst Immersionsprogramme zu Vielfalt verabschiedet. Die EU-Kommission prüft inzwischen Vertragsverletzungsverfahren gegen Mitgliedstaaten, die UN-Kinderrechtskonvention verletzen könnten. Doch welche konkreten Folgen drohen Italien jetzt?
Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die nächsten Schritte und mögliche Szenarien.
