Meine Mutter hat das in der Schublade meines Vaters gefunden… Ist das das, wovor ich Angst habe?

Wie die Geschichte weitergehen könnte: Ein mögliches nächstes Kapitel

Kapitel 11: Der Kreis schließt sich

Der Kaffeeduft, der mir eben noch so vertraut und tröstlich vorkam, roch plötzlich schal und falsch. Meine Augen waren nicht auf meine Mutter gerichtet, sondern auf das Objekt in ihrer Hand. Es war ein exaktes Duplikat desjenigen, das jetzt in meinem Zimmer auf dem Schreibtisch stand und zu warten schien.

“Woher…?”, brachte ich kaum heraus.

Ihr Gesicht war eine Maske ruhiger Trauer. “Dein Vater hat mir gesagt, ich solle ihn dir geben, wenn die Zeit gekommen ist.” Sie stellte den zweiten Gegenstand neben meine Kaffeetasse. “Er sagte, du würdest wissen, was zu tun ist.”

Ich starrte von einem Objekt zum anderen. Die feinen Muster schienen im Morgenlicht zu pulsieren, ein langsamer, kaum sichtbarer Rhythmus, der synchrone zu verlaufen schien. Die Erinnerung an die Wälderhütte, an das Notizbuch mit seinen sinnlosen Skizzen und die flüsternde Stimme – alles fügte sich zu einem beängstigenden Bild zusammen. Es war keine Bedrohung, die die Stimme ausgesprochen hatte. Es war eine Feststellung. Eine Übergabe.

“Was soll ich tun?”, fragte ich, und meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren.