Hilfe kam zu spät: Ein Todesopfer nach Stromausfall in Berlin

Die Dunkelheit kam am Samstagmorgen und blieb – erst Minuten, dann Stunden, schließlich Tage. In Zehlendorf, Steglitz und Teilen von Lichterfelde versagten Lampen, Heizungen und Fahrstühle gleichzeitig. Menschen suchten Kerzen, Nachbarn teilten Thermoskannen, Rettungswagen irrten durch unbeleuchtete Straßen.

Während provisorische Kabel die Stadtteile notdürftig versorgten, blieb die Angst: Wer ist ohne Hilfe, wenn Telefone verstummen und Hausnotrufsysteme keinen Strom mehr haben?

Lassen Sie uns einen Blick hinter die kalten Fassaden werfen.

In unzähligen Altbauwohnungen sank das Thermometer auf elf Grad. Pflegebedürftige hatten Mühe, ihre Medikamente zu kühlen; Beatmungsgeräte verstummten, Pfleger stapften Treppen hinauf, weil Aufzüge stillstanden.

Die Feuerwehr brauchte länger als gewohnt: Stau durch ausgefallene Ampeln, und jede Adresse lag im Dunkeln. Als die Teams eintrafen, war es für jemanden bereits fast zu spät.

Wer war das Opfer? Genau das erfahren wir gleich.