Die Trump-Regierung streicht Hunderte weitere Stellen bei Voice of America, während die Demokraten protestieren.

Der jüngste Schritt der Trump-Regierung gegen Voice of America (VOA) hat einen heftigen politischen Kampf über die Zukunft der staatlich finanzierten Medien in den USA, die Größe der Bundesbürokratie und die Frage, was es tatsächlich bedeutet, dass Amerikas „Stimme“ im Ausland gehört wird, neu entfacht.

Am späten Freitagabend gab die Regierung bekannt, dass über 500 weitere Stellen bei Voice of America gestrichen werden sollen – einer der bedeutendsten Stellenabbau in der Geschichte des Senders. Die Entscheidung löste umgehend Empörung bei Demokraten und Medienaktivisten aus, die dem Weißen Haus vorwarfen, den Journalismus zu unterdrücken und Amerikas globalen Einfluss zu schwächen. Befürworter der Maßnahme argumentieren hingegen, die Kürzungen seien längst überfällig und eine notwendige Korrektur für eine Behörde, die sich ihrer Ansicht nach weit von ihrem ursprünglichen Auftrag entfernt habe.

Im Zentrum der Entscheidung steht Kari Lake, die amtierende Geschäftsführerin der US-Agentur für globale Medien (USAGM), der Mutterorganisation von Voice of America. In einer öffentlichen Erklärung stellte Lake klar, dass die Kürzungen auf direkte Anweisung von Präsident Donald Trump erfolgten und als Teil umfassenderer Bemühungen zur Eindämmung staatlicher Verschwendung dargestellt wurden.