Personelle Wechsel auf internationaler Ebene bleiben selten unbeachtet – schon gar nicht, wenn sie eine so bekannte Figur betreffen wie Annalena Baerbock. Die ehemalige deutsche Außenministerin übernimmt demnächst den Vorsitz der UN-Generalversammlung, ein Amt mit weltweiter Sichtbarkeit.
Doch was auf den ersten Blick wie ein diplomatischer Routinevorgang wirken mag, entpuppte sich binnen Stunden als ein Politikum. Denn ihre Berufung löste nicht nur Beifall, sondern auch erheblichen Gegenwind aus – insbesondere wegen der Umstände ihrer Nominierung und der damit verbundenen Kosten. Der Fall zeigt: In einer polarisierten Gesellschaft wird keine Entscheidung mehr nur sachlich bewertet.
