Ab 2026 werden Radargeräte der nächsten Generation drei weitere Verstöße erkennen können: das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt und das Nichteinhalten eines sicheren Sicherheitsabstands. Möglich wird dieses System durch hochauflösende Kameras und vor allem durch künstliche Intelligenz.
Die französische Straßenverkehrssicherheitsbehörde hat ein neues Radargerät vorgestellt , das die Verkehrsüberwachung deutlich ausweiten soll. Bisher hauptsächlich zur Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt, können diese Geräte nun auch das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, die Nutzung eines Mobiltelefons am Steuer und das Nichteinhalten eines zu geringen Sicherheitsabstands erkennen . Dank integrierter künstlicher Intelligenz lassen sich diese drei Hauptverstöße gleichzeitig erfassen.
Diese neuen Geschwindigkeitskameras nutzen ein hochauflösendes Videosystem , dessen Daten in Echtzeit von KI analysiert werden . Der Algorithmus erkennt automatisch riskantes Fahrverhalten: beispielsweise die Nutzung eines Smartphones, einen nicht angelegten Sicherheitsgurt oder einen zu geringen Abstand zum Vordermann. Für jeden festgestellten Verstoß wird eine Geldstrafe von 135 € fällig , zuzüglich drei Punkten Abzug im Führerscheinregister.
