Viele Menschen können den Unterschied zwischen diesen Dingen nicht erkennen, aber es ist sehr wichtig.

Abgesehen von den juristischen Argumenten verweist der Streit auf ein grundlegenderes Vertrauensproblem. Marken werden nicht nur durch die Einhaltung von Vorschriften aufrechterhalten, sondern vor allem durch das Vertrauen, das Kunden ihnen im Laufe der Zeit entgegenbringen. Selbst rechtmäßige Änderungen können die Glaubwürdigkeit untergraben, wenn sich Verbraucher getäuscht statt informiert fühlen.

Im Fall McCormick-Watkins geht es letztlich weniger um Pfeffer als um Wahrnehmung. Er wirft eine leise, aber wichtige Frage für den modernen Handel auf: Sollte Transparenz allein anhand des Gedruckten oder auch anhand des Impliziten gemessen werden? In Märkten, die auf langfristigen Beziehungen beruhen, kann diese Unterscheidung genauso wichtig sein wie das Produkt selbst.