In St. Paul lag hinter den Feierlichkeiten eine tiefere Bedeutung: das Gefühl, dass das Land ausnahmsweise nach Norden blickte, um Orientierung zu finden, statt sich auf Dramatik zu konzentrieren. Walz’ Nominierung ist ein Wagnis, dass die Wähler der leeren Versprechungen überdrüssig sind und nach Beweisen verlangen. Ob diese Wette aufgeht, wird sich im November zeigen. Doch in Minnesota ist das Gefühl unverkennbar: Einer der Ihren regiert nicht länger nur einen Staat, sondern schreibt Geschichte.
