Die Nachricht platzte noch während der Weihnachtsferien: Bildungsminister Giuseppe Valditara stellte den finalen Entwurf des sogenannten „DDL sull’educazione sessuo-affettiva“ vor. Er untersagt jede Auseinandersetzung mit sexueller Orientierung oder Geschlechteridentität in Kindergärten und Grundschulen und macht sie in Mittel- und Oberschulen von einer schriftlichen Elternzustimmung abhängig. Der Minister betonte, man wolle „Schule nicht zum ideologischen Experimentierfeld machen, sondern auf Lesen, Schreiben und Rechnen konzentrieren“.
Die Mitteilung kam schneller als erwartet – denn erst im Dezember hatte das Abgeordnetenhaus den Entwurf mit 151 Ja-Stimmen verabschiedet. Kurz vor Jahresende zog die Regierung das Tempo noch einmal an, um „Klarheit zum Semesterstart“ zu schaffen. Doch wie weit reichen diese Vorgaben wirklich? Lassen Sie uns genauer hinschauen –
