Die Welt der Träume bietet uns in erster Linie soziale Erlebnisse.
Seit den 1950er Jahren (und dank ethnologischer Studien) wissen wir, dass Träume universell sind: Wir träumen also (mehr oder weniger) auf allen fünf Kontinenten von denselben Dingen. Hier sind die fünf häufigsten Träume weltweit: von jemandem oder etwas angegriffen oder verfolgt werden, fallen, wiederholt erfolglos etwas versuchen, eine stressige Situation im Beruf oder in der Schule erleben und erotische Träume (die etwa 10 % aller Träume ausmachen).
Es ist auch sehr verbreitet, von geliebten Menschen zu träumen – Kindern, Ehepartnern, Eltern, Kollegen, Freunden… „ Die imaginäre Welt der Träume bietet uns vor allem soziale Erfahrungen “, erklärt Dr. Rahul Jandial, Neurochirurg und Neurowissenschaftler. „ Träume bieten uns Gedankenexperimente, die unsere Beziehungen untersuchen, oft auf unwahrscheinliche, manchmal äußerst berührende Weise, und dadurch unsere soziale Intelligenz entwickeln. “
Anmerkung: „ Männer träumen eher von anderen Männern, während Frauen genauso oft von Männern wie von Frauen träumen “, weist der Forscher darauf hin.
