– Bei Personen im Alter von 35 bis 49 Jahren, die Gabapentin einnahmen, war das Risiko, an Demenz zu erkranken, mehr als doppelt so hoch.
– Ihr Risiko für eine leichte kognitive Beeinträchtigung hat sich mehr als verdreifacht.
– Bei Erwachsenen zwischen 50 und 64 Jahren waren ähnlich erhöhte Risiken festzustellen.
– Nur bei den 18- bis 34-Jährigen zeigte sich kein erhöhtes Risiko.
Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in Regional Anesthesia & Pain Medicine und sagten: „Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer engmaschigen Überwachung von erwachsenen Patienten, denen Gabapentin verschrieben wurde, um einen möglichen kognitiven Abbau festzustellen.“
Mehr Verschreibungen = höheres Risiko
Wie jedes Medikament kann auch Gabapentin Nebenwirkungen haben. Zu den häufigeren gehören Schwindel, ungewöhnliche Müdigkeit, Schwellungen durch Wassereinlagerungen und Mundtrockenheit. Frühere Studien brachten die Einnahme von Gabapentin auch mit möglichen Atemproblemen in Verbindung.
Die Studie der Case Western Reserve University ergab dennoch ein klares Muster: Je mehr Gabapentin jemand einnahm, desto größer waren die kognitiven Risiken.
Bei Personen mit 12 oder mehr verschriebenen Medikamenten war die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, um 40 % höher.
Bei ihnen war die Wahrscheinlichkeit, eine leichte kognitive Beeinträchtigung zu entwickeln, um 65 % höher.
Dies galt auch nach Berücksichtigung von Gesundheitszustand, demografischen Faktoren und anderen Medikamenten.
Verursacht Gabapentin aber Demenz?
Nicht unbedingt. Die Forscher wiesen ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, was bedeutet, dass sie einen starken Zusammenhang aufzeigt – aber keinen Beweis für einen direkten Kausalzusammenhang.
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