Die beruhigende Aussage des Sprechers zu seinem Genesungsverlauf trug dazu bei, Spekulationen zu besänftigen. Die Operation verlief gut, der Heilungsprozess schreitet voran und er ist weiterhin aktiv. Dies gab den Menschen auch einen Kontext für das Spiel, ohne daraus eine dramatische Gesundheitskrise zu machen. Keine Panik, keine Beschönigung, nur die Erinnerung daran, dass Genesung ein Prozess ist und Bush sich noch mittendrin befindet.
Was im Nachhinein am meisten auffällt, ist Jennas Ehrlichkeit in dem Gespräch. Sie dramatisierte die Situation nicht und versuchte auch nicht, sie herunterzuspielen. Sie erkannte einfach die Wahrheit an: dass ihr Vater eine schwere Operation hinter sich hatte, dass er menschlich genug ist, um damit zu kämpfen, und dass er stur genug ist, so zu tun, als wäre nichts geschehen. In einer Medienlandschaft voller Übertreibungen und Inszenierungen wirkte ihre direkte Erklärung erfrischend authentisch.
Und Bush selbst? Er reagiert wie immer – mit einem Achselzucken, einem trockenen Witz und der unausgesprochenen Weigerung, seine Schwächen in den Vordergrund zu rücken. Er hat den Ball geworfen, weil er darum gebeten wurde. Der Ball ging in die Kurve, weil nicht immer alles mitspielt. Und das Leben geht weiter.
Letztendlich ging es in diesem Moment nicht um Baseball. Auch nicht um Nostalgie für die Präsidentschaft. Es ging um Widerstandsfähigkeit – die Art von Widerstandsfähigkeit, die sich im Alltag zeigt, nicht nur in Geschichtsbüchern. Ein Curveball beim Auftakt der World Series wurde zur Momentaufnahme eines Mannes, der mit demselben unnachgiebigen Willen, der ihn sein ganzes Leben lang auszeichnete, mit dem Älterwerden, der Genesung und der Verantwortung umgeht. Und wenn überhaupt, erinnerte es die Menschen daran, dass Widerstandsfähigkeit nicht immer heroisch aussehen muss. Manchmal ist es so einfach, wie auf den Pitcherhügel zu gehen, sein Bestes zu geben und die Welt das Ergebnis sehen zu lassen – wie auch immer es ausfallen mag.
