


Die 27-jährige Chaheti Bansal, selbst südasiatischer Herkunft, nutzt ihre Social-Media-Reichweite, um Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Ihr zentraler Punkt: Durch die pauschale Nutzung des Begriffs „Curry“ verschwinden regionale Spezialitäten, Namen und Esskulturen aus dem öffentlichen Bewusstsein.
Ihre Botschaft: Südasiatisches Essen ist keine einheitliche Masse, sondern ein Mosaik aus Rezepten, Dialekten und Gewürzen, das respektvoll benannt und behandelt werden sollte.
Wichtig ist: Niemand fordert, das Wort „Curry“ komplett abzuschaffen. Vielmehr geht es darum, bewusster mit Sprache umzugehen und die ursprünglichen Namen der Gerichte in den Vordergrund zu stellen.
Anstelle von „Chicken Curry“ könnte es etwa „Murgh Makhani“ oder „Korma“ heißen – je nachdem, um was es sich handelt. So würden Traditionen gewahrt und respektiert, und gleichzeitig könnte ein differenzierteres Bild südasiatischer Küchen entstehen.