Diese zweiwortige Botschaft aus China nach Maduros Verhaftung hat

Diese beiden Worte, über diskrete diplomatische Kanäle übermittelt, signalisierten weit mehr als nur Besorgnis um das Schicksal eines einzelnen Machthabers. Für Peking ist Venezuela ein Druckmittel: ein hochverschuldeter Partner, eine lebenswichtige Energiequelle und ein seltener strategischer Stützpunkt in Amerikas unmittelbarer Nachbarschaft. Ein von den USA initiierter Versuch, Nicolás Maduro zu verhaften oder abzusetzen, würde nicht nur die venezolanische Politik grundlegend verändern, sondern auch jahrelange chinesische Investitionen und Einflussnahme in der westlichen Hemisphäre untergraben.

Im Pentagon und in den Geheimdiensten änderte sich der Tonfall schlagartig, als die Botschaft als rote Linie entschlüsselt wurde. Analysten betrachteten Venezuela nicht länger als isolierte Krise, sondern entwarfen Szenarien, die sich von Caracas bis zum Südchinesischen Meer erstreckten. Niemand erwartet eine chinesische Truppenlandung in Lateinamerika. Doch die Warnung war eindeutig: Wird Maduro gestürzt, wird Peking an einem Ort reagieren, der wirklich schmerzt. In der Geopolitik haben die kürzesten Botschaften oft die weitreichendsten Folgen.