Iraner reichen die Hand, die Welt kann sie nicht erreichen
Die Beobachtung von Demonstrationen aus dem Ausland gestaltete sich aufgrund einer mehrtägigen Internetsperre, die die Behörden verhängt hatten, schwierig.
Zeugen in Teheran berichteten am Dienstag telefonisch von einem starken Sicherheitsaufgebot, ausgebrannten Regierungsgebäuden, zerstörten Geldautomaten und wenigen Fußgängern. Mehrere Einwohner Teherans riefen am Dienstag das AP-Büro in Dubai an, konnten aber nicht zurückgerufen werden.
Der SMS-Dienst war weiterhin gestört. Internetnutzer im Iran konnten laut Informationen von Euronews zwar auf lokal genehmigte Regierungswebseiten zugreifen, jedoch nicht auf Webseiten im Ausland. Aktivisten gaben am Mittwoch an, dass Starlink im Iran einen kostenlosen Dienst anbiete.
