Die USA werfen Russland eine „gefährliche Eskalation“ im Zusammenhang mit dem Oreschnik-Raketenstart auf die Ukraine vor.

Am Montag gab der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja Kiew die Schuld an der diplomatischen Sackgasse und erklärte, Moskau werde seinen Krieg fortsetzen, bis der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj „zur Vernunft komme und realistischen Verhandlungsbedingungen zustimme“.

Der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk entgegnete, Russland sei heute verwundbarer als jemals zuvor seit Beginn der umfassenden Invasion im Februar 2022. Die Wirtschaft verlangsame sich und die Öleinnahmen seien rückläufig.

„Russland will diesem Rat und der gesamten UN-Familie den Eindruck vermitteln, unbesiegbar zu sein, aber das ist eine weitere Illusion“, sagte er dem Rat. „Das sorgsam inszenierte Bild der Stärke ist nichts als Blendwerk und hat nichts mit der Realität zu tun.“

Trump hat signalisiert, dass er ein hartes Sanktionspaket unterstützt, das Russland wirtschaftlich schwächen soll. Europäische Staats- und Regierungschefs verurteilten Russland für den tödlichen Anschlag der vergangenen Woche und bezeichneten den Angriff der Oreschnik als „eskalierend und inakzeptabel“.

Bei dem Angriff wurden vier Menschen getötet und 25 verletzt. Russland setzte die Oreshnik erstmals im November 2024 ein, als es einen Raketenangriff auf die zentralrussische Stadt Dnipro durchführte.