Die Trump-Regierung streicht Hunderte weitere Stellen bei Voice of America, während die Demokraten protestieren.

Eine deutlich kleinere VOA, die sich ausschließlich auf strategische Auslandssendungen konzentrierte
Eine Umstrukturierung, die die Content-Produktion auf Partnermedien verlagert.
Weitere Konsolidierung unter USAGM mit verstärkter Aufsicht durch die Geschäftsführung.
Oder, wie Kritiker befürchten, ein langsames Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit.
Klar ist, dass die Zeiten, in denen VOA so funktionierte wie jahrzehntelang, vorbei sind.

Die politische Realität

Im Kern geht es im Streit um Voice of America weniger um Journalismus als vielmehr um Macht, Vertrauen und die Kontrolle über Narrative.

Die Demokraten sehen die Kürzungen als Angriff auf Institutionen, die ihrer Ansicht nach die Demokratie schützen. Die Republikaner hingegen betrachten sie als notwendige Korrektur von Institutionen, die ihrer Meinung nach ihre Neutralität aufgegeben haben.

Mittendrin befinden sich die Angestellten, das internationale Publikum und ein Medienunternehmen, das darum kämpft, seine Rolle in einer radikal veränderten Informationslandschaft zu definieren.

Ob die Geschichte die Entscheidung der Trump-Regierung als mutige Reform oder als rücksichtslose Demontage beurteilen wird, wird davon abhängen, was – wenn überhaupt etwas – das ersetzt, was gekürzt wurde.