Bundesagenten erschießen bewaffnete Verdächtige in Portland, während die Demokraten des Bundesstaates ICE beeilen, die Schuld zuzuweisen.

Der Vorfall in Portland ereignete sich kurz nach einer umstrittenen Schießerei in Minneapolis, an der ICE-Beamte und eine ICE-Gegnerin beteiligt waren, die ihr Fahrzeug angeblich als Waffe gegen Bundesbeamte einsetzte. In diesem Fall zeigten Videoaufnahmen später, wie die Frau auf Anweisung der Beamten beschleunigte und diese ignorierte – Fakten, die erst nach breiter politischer Verurteilung ans Licht kamen.

In beiden Fällen wurden Bundesagenten öffentlich des Fehlverhaltens beschuldigt, noch bevor die Ermittlungen abgeschlossen waren – und im Fall von Portland sogar, bevor die Behörden die beteiligte Behörde richtig identifiziert hatten.

Dieses Muster hat Kritik vonseiten der Strafverfolgungsbehörden hervorgerufen, die argumentieren, dass eine solche Rhetorik die Beamten gefährdet und das Vertrauen der Öffentlichkeit untergräbt.

Schutzraumpolitik und Bundesrecht