Der mit der Anklage gegen Maduro betraute Richter verfügt über eine lange und unabhängige Vergangenheit – einschließlich früherer Auseinandersetzungen mit der Trump-Regierung.

Der Bundesrichter, der den Vorsitz im historischen Strafprozess gegen den ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führt, ist kein Unbekannter in Sachen aufsehenerregender Rechtsstreitigkeiten – oder Kontroversen um die Exekutivgewalt.

Der US-Bezirksrichter Alvin K. Hellerstein, ein erfahrener Jurist im Südbezirk von New York, hat jahrzehntelang einige der komplexesten und politisch brisantesten Fälle im Bundesgerichtssystem bearbeitet. Nun, im Zentrum eines beispiellosen Prozesses gegen einen gefangengenommenen ehemaligen Staatschef, rückt seine bisherige Rechtsprechung erneut in den Fokus.

Ein erfahrener Richter mit jahrzehntelanger Erfahrung im Richteramt

Richter Hellerstein wurde 1998 zum Bundesrichter ernannt und wechselte später in den Ruhestand, wodurch er weiterhin bedeutende Fälle verhandeln konnte, gleichzeitig aber sein Arbeitspensum reduzierte. Im Laufe der Jahre leitete er Verfahren in den Bereichen Terrorismusbekämpfung, nationale Sicherheit, bedeutende Finanzprozesse und Verfassungsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Exekutivgewalt.

Seine Gerichtserfahrung erstreckt sich über demokratische wie republikanische Regierungen gleichermaßen und hat ihm den Ruf eines Richters eingebracht, der Verfahren, Präzedenzfälle und Gesetzesauslegung über politische Erwägungen stellt.

Dieser Ruf spielt nun eine zentrale Rolle, da er den Vorsitz in dem Verfahren f