Bundesagenten erschießen bewaffnete Verdächtige in Portland, während die Demokraten des Bundesstaates ICE beeilen, die Schuld zuzuweisen.

Die Spannungen zwischen den Bundesbehörden und den demokratischen Politikern in Oregon eskalierten am Donnerstag deutlich, nachdem bei einer Bundesoperation in Portland zwei Verdächtige erschossen worden waren – ein Vorfall, der trotz der zu diesem Zeitpunkt begrenzten verifizierten Fakten sofort politische Empörung auslöste.

Die Schießerei ereignete sich im Stadtteil Hazelwood während eines Einsatzes der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP), der – wie die Behörden später bestätigten – nicht von der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) durchgeführt wurde. Dennoch verurteilten Vertreter des Bundesstaates und der Stadt innerhalb weniger Stunden öffentlich die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen durch die Bundesbehörden und die Trump-Regierung, obwohl die Ermittler betonten, dass der Fall weiterhin von den Bundesbehörden geprüft werde.

Der Vorfall verdeutlicht ein zunehmendes Muster: politisch aufgeladene Reaktionen auf Maßnahmen der Bundesbehörden, die der Klärung der Fakten vorausgehen – insbesondere in sogenannten Sanctuary Cities, wo die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen ohnehin schon ein Brennpunkt ist.

Was geschah in Portland?